Varianten von Puppenhaar

Es gibt inzwischen so viele verschiedene Möglichkeiten Haare für eine Puppe herzustellen. 

 

 

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Eine Knüpfperücke herstellen

Eine der wohl klassischsten Varianten von Puppenhaaren ist die Knüpfperücke. 

Dafür wird zunächst ein Käppchen aus Wolle gehäkelt und anschließend einzelne Haarsträhnen eingeknüpft. 

 

Am besten verwendet man dafür Mohairwolle, da die Perücke damit durch die eingesponnenen feinen Haare sehr natürlich wirkt.

Ich finde, Knüpfperücken aus Mohair sehen ein bisschen aus wie Dreadlocks.

 

Alternativ dazu kann man natürlich auch glatte Wolle verwenden (zbsp. Häkelgarn), was man an älteren Waldorfpuppen aus den 80er und 90er Jahren oft sieht.

 

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Prue

Das ist Prue.

Sie ist eigentlich bereits vorletzte Woche fertig geworden, aber ich habe die ganze letzte Woche noch an ihrem Mantel gearbeitet.  Das hat so lange gedauert, weil ich parallel dazu ein Tutorial für diesen Mantel gedreht habe (und aufgrund des Homeschoolings nach wie vor wenig Zeit zum Arbeiten bleibt).

 

Prue ist 45cm groß und besteht aus Schafwolle und Baumwolltrikot. 

Prue ist eine "Wunschpuppe", das heißt sie wurde auf Kundenwunsch gefertigt.

 

Prue trägt ein Baumwollkleid mit "millefleur"-Print , eine gepunktete Unterhose, beerenfarbene Strümpfe, Lederstiefel mit Fransen & Indianerfedern sowie einen  gefütterten Parka mit Kapuze und aufgesetzten Taschen. 

Außerdem hat sie eine Mütze & einen Loop, da der Frühling ja noch immer nicht so recht kommen will - zumindest in Hamburg fiel gestern noch Schnee & Hagel (;

 

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Wie man ein Puppengesicht coloriert

Das Colorieren des Gesichts ist das i-Tüpfelchen des Puppenmachens, finde ich, und meist hebe ich es mir bis zum Schluss auf.

Es haucht der Puppe noch mal so richtig Leben ein.

 

Anfänger haben oft ziemlich Respekt davor und Sorge, sich die ganze Arbeit mit der Farbe zu vermasseln - aber die ist unbegründet.

Mit den richtigen Farben klappt das Colorieren ganz leicht.

 

Ich verwende für das Aufzeichnen der Sommersprossen und Augenbrauen einen Buntstift zum Vorzeichnen (bei den Brauen) und diese Stifte von Faber Castell:

 

  

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Einteiler/Overall - Tutorial

Diese Woche habe ich für euch ein neues Tutorial für einen Einteiler oder Overall für Babypuppen erstellt (aber natürlich auch für "ältere" Puppen).

 

Er ist leicht zu nähen – also für Anfänger geeignet – und auch leicht an- und auszuziehen, also ein tolles Puppenkleidungsstück für kleinere Puppen-Mamas & Papas.

 

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Pouvi

Pouvi ist das Geburtstagsgeschenk für meine jüngste Tochter. 

Sie ist meine erste vollbewegliche Puppe. Pouvi kann ihren Kopf bewegen, ihre Ellbogen, Knie, Handgelenke & Knöchel beugen und sogar ihre Finger bewegen und damit etwas festhalten.

Sie hat ihre keine Puppe Coco dabei und ist 50cm groß.

Pouvi hat Drehgelenke an Schultern & Hüften so dass sie allein stabil stehen und sitzen kann.

Ihre Haar ist aus Wednleydale-Locken gemacht, ansonsten ist sie aus Baumwollstoff genäht & mit Schafwolle gefüllt.

 

 

 

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Rumi & Menahi

Rumi & Menahi sind Wunschpuppen. Die beiden sind Schwestern und bereits auf dem Weg zu einem anderen kleinen Geschwisterpaar in Großbritannien, das dort schon auf sie wartet. 

 

Rumi ist ca. 47 cm groß und ist nach Waldorfpuppen-Art aus Baumwolltrikot genäht und mit Schafwolle gefüllt, allerdings hat sie ein aasmodelliertes Gesicht, Scheibengelenke an den Schultern und einen flexiblen Kopf, den sie in jede Richtung außer nach hinten drehen kann.

 

Menahi ist 23cm groß und eine klassische yayapan Babypuppe mit modelliertem Gesicht. 

 

Den Trikotstoff für beide habe ich selbst eingefärbt, da es leider nur eine kleine Auswahl an Brauntönen bei Laib Yala und DeWitteEngel gibt, die hier nicht so recht zu passen schien. 

 

Wunschpuppenbestellungen für 2022 nehme ich übrigens ab dem 1.10.2021 entgegen (:

 

Alles Liebe 

Joanna

 

 

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Das war der Mini-Puppen-Workshop!

Dieses Wochenende hat nun der lang angekündigte Mini-Puppen-Workshop stattgefunden.
Mit über 240 Teilnehmern sind richtig viele Mini-Puppen entstanden. Es war mein erster live Online-Workshop und ich war ganz schön aufgeregt. 
Aber es hat super viel Spaß gemacht und - abgesehen von kleinen Patzern - auch alles prima geklappt. 
Vielen lieben Dank an alle Teilnehmer für eure Mitarbeit, eure vielen, tollen Fragen während des Workshops und vor allem für die überwältigend vielen und unglaublichen lieben & herzlichen Emails, die ich im Nachgang von euch bekommen habe – ich bin noch immer nicht fertig mit antworten - aber dafür ganz beseelt von dem tollen Feedback.
Vielen lieben Dank auch an alle, die mir ein Foto ihrer Puppe zur Verfügung gestellt haben! Unten seht ihr die Minis!
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Richtig stopfen

Als ich anfing Puppen zu machen, hatte ich oft das Problem, dass die Puppen irgendwie "Cellulite" hatten - also unschöne Dellen an Armen und Beinen. 

Nach und nach habe ich eine Technik entwickelt, mit der man schön ebenmäßige Puppenteile erhält – es gibt nämlich ein paar Tricks wie man diese Dellen vermeidet. Und die verrate ich euch in meinem neuen Tutorial "Richtig stopfen - ohne Dellen".

 

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Wie man bei einer Waldorfpuppe Nase & Mund aufstickt, bzw. aufnäht

Waldorfpuppen haben bewusst einen sehr zurück genommenen Gesichtsausdruck, um die Fantasie anzuregen und Raum für  Interpretationen zu lassen.

Bei einer ganz klassischen Waldorfpuppe findet man daher lediglich zwei gestickte Punkte für die Augen und einen gestickten Punkt für den Mund –  auf Nase und Ohren wird komplett verzichtet. 

 

Ich finde jedoch, es sind gerade die kleinen Details, die eine Puppe besonders niedlich und liebenswert machen – wobei ich keineswegs den Waldorfgedanken in Frage stellen möchte.

Es ist einfach mein persönliches Empfinden und eine meiner größten Freuden als Puppenmacherin, die Details von Puppe zu Puppe mehr auszuarbeiten.

 

Bei meiner ersten Puppe vor fast 10 Jahren habe ich bereits mit Nase & Kinn experimentiert und bis heute arbeite ich Nase & Kinn auf diese Art und Weise aus, wenn ich eine einfache Babypuppe ohne modelliertes Gesicht mache.

 

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