Tutorial: Wickeljacke in drei Größen

Heute zeige ich euch, wie man eine einfache & schnelle Puppen-Wickeljacke näht. 

Meistens verwende ich für diese Jacke elastisches Schrägband - dann ist sie in 25 Minuten fertiggenäht.

In diesem Tutorial schneide ich Schrägband aus Jerseystoff zu - das dauert dann natürlich ein wenig länger. 

 

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Ruja und ihr kleiner Bruder Zeki

Die Idee zu Ruja und ihrem kleinen Bruder ist entstanden, als ich über die nahende Weihnachtszeit nachgedacht habe.

Auch wenn es noch ein wenig früh für dieses Thema ist, will ich kurz erklären, wie ich dazu kam:

Wie jedes Jahr freue ich mich schon auf die Weihnachtszeit, wenn der Sommer noch in den letzten Zügen ist. Ich liebe den Wechsel der Jahreszeiten und besonders die Gemütlichkeit, die vielen Stunden des Bastelnd, Vorlesens und Keksebackens und die Aufregung und Vorfreude meiner Kinder in der Zeit vor Weihnachten.

Gleichzeitig wird mir immer wieder bewusst, in welchem unermesslichen und oft unerträglichen Konsum wir schwelgen, während die meisten anderen Menschen auf der Welt mit soviel Entbehrung zu kämpfen haben.

Ich habe deshalb beschlossen, ab nun jedes Jahr zum Herbst hin eine besondere Puppe zu machen, deren Reinerlös einer Organisation zu Gute kommen soll, die sich in diesem Bereich engagiert.

Dieses Jahr wird es Terre des Hommes sein, die sich weltweit unter anderem auch für Straßenkinder und deren Bedürfnisse einsetzen.

Aus dieser Idee sind Ruja & Zeki entstanden.

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Wie man einen Magnetschnuller selbst herstellt

Schon seit den Anfängen meiner Puppenmacherei experimentiere ich mit Schnullern.

Das Prinzip eines Magnetschnullers hatte ich bei Rebornpuppen gesehen und auf irgendeinem Blog gelesen, dass man super starke Magneten braucht. Ich bestellte also Magnetplättchen bei Ebay und begann, sie in die Puppenköpfe einzuarbeiten, indem ich sie unter die oberste Wollschicht der Kopfkugel schob.

Für die Schnuller nahm ich Babyschnuller aus der Drogerie, schnitt den Sauger ab und klebte stattdessen einen Magneten mit Heißkleber drauf. Diese Methode eignet sich jedoch ausschließlich für Sammlerpuppen. Kinder können den Magneten leicht abbeißen, falls er sich nicht durchs Spielen von selber löst. Heißkleber klebt nämlich nicht besonders fest bei einer so glatten Oberfläche wie sie ein Magnet hat. 

Wenn Magneten verschluckt werden, kann das zu großen Verdauungsstörungen führen - ein auf diese Weise hergestellter Magnetschnuller ist ist also kein zulässiges Spielzeug.

Da ich aber Spielpuppen herstelle und meine Kunden sie auch ausschließlich als Spielpuppen kaufen, musste ein absolut unbedenklicher Magnetschnuller her, der auch von Kleinkindern mal in den Mund genommen werden kann.

 

Auch so einen Schnuller kann man ganz leicht selber machen - und das geht so:

 

 

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Issanée - der kleine Waldgeist

Issanée ist die erste Elfe, die ich je gemacht habe. 

Sie sollte besonders zart werden, ein Wesen der Lüfte und des Wassers, ätherisch und doch irgendwie die schelmische Verspieltheit haben, die man sich - oder zumindest ich mir - bei einer Elfe vorstelle. 

Sie ist eine Wunschpuppe und daher bereits verkauft.

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Der schönste Bauchnabel

Ein besonders niedliches und beliebtes Details meiner Babypuppen ist der Bauchnabel. Bei keiner Puppenbestellung, die ich entgegen nehme, darf er fehlen. Auch bei den älteren Puppen wird er meist gewünscht. Bisher habe ich den Nabel bei älteren Puppen immer genauso gearbeitet wie bei den Babypuppen - einen kleinen Knubbel, der entsteht, wenn man in einem sternförmigen Stich einen kleinen Kreis näht und den Faden dann zusammenzieht.

 

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Alice II

Alice ist nun schon seit letzter Woche fertig und hat bereits ein Zuhause gefunden.

Leider kam ich mit dem Fotografieren nicht sehr weit, da mir nach dem dritten Foto meine Kamera herunterfiel - und zwar genau aufs Objektiv. Es war nichts mehr zu retten und ich ärgere mich immer noch grün über meine Tollpatschigkeit - aber nützen tut das natürlich nichts. Bis eine neue Kamera angeschafft ist, muss die iPhone-Kamera ausreichen. 

 

 

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Alice

yayapan ist zurück aus den langen, langen Sommerferien. 

Dieses Jahr waren wir mit dem Auto in Europa unterwegs und haben insgesamt fünf Länder bereist. Am schönsten war's ganz nah dran, nämlich in Österreich. Die Berge, die wahnsinnige Natur haben mich so für sich eingenommen, dass ich mich des Öfteren gefragt habe, warum ich eigentlich die meiste Zeit meines Lebens in dem zubetonierten Hamburg verbringe.

Und doch war es dann irgendwann auch richtig schön, wieder nach Hause zu kommen, in meine Wohnung und zu meiner Arbeit, auf die ich mich richtig gefreut hatte.

 

Und so habe ich gleich dort weiter gemacht, wo ich im Juli aufgehört hatte - mit der Puppe Alice. Eigentlich sollte Alice ein Hippie-Mädchen in einem langen, sommerlichen Strandkleid werden, Blumenkranz im Haar und Sommersprossen im Gesicht.

Die Sommersprossen hat sie zwar noch, aber nun musste doch etwas her, das dem nahenden Herbst besser gerecht wird.

Ganz fertig ist sie noch immer nicht - ihr fehlt noch der Bauchnabel und ein paar Stiefel, Mütze und vielleicht ein Schal.

 

Ab nächste Woche wird Alice in voller Montur in meinem Dawanda-Shop zu kaufen sein.

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Urlaubssträhnen

Diese Woche habe ich anhand eines YouTube-Tutorials gelernt, wie man eine "Urlaubssträhne" oder einen "hair wrap" macht - das sind diese mit bunten Fäden umwickelten Haarsträhnen, die man sich für 3 oder 4 Euro auf Straßenfesten machen lassen kann. 

Als Kind habe ich diese Strähnen geliebt und nun - hach - teilt meine Tochter diese Begeisterung.  

Und da ich ja äußerst detailverliebt bin, was die Puppenmacherei angeht, habe ich den beiden Puppen Milou und Eliot kurz vor ihrer Abreise zu ihren neuen Puppenmamas auch noch schnell zwei Urlaubssträhnen verpasst.

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Tutorial: Häkeln einer Tressenperücke

Wie schon in meinem Post über die Puppe Louise angekündigt, zeige ich euch heute wie man eine Tressenperücke häkelt.

Bisher habe ich immer ein Käppchen aus Puppentrikot genäht und die Mohairtressen spiralförmig darauf festgesteppt. 

Der Vorteil dieser Methode ist, dass sie zeitsparend ist. Aber selbst wenn man die Tressen sehr eng festnäht, so sieht man doch zwischendurch den Trikot, wenn man die Haare anhebt. 

Die Häkelmethode braucht etwas mehr Zeit, aber das Ergebnis wird dafür sehr natürlich.

Dieses Tutorial richtet sich an alle, die schon etwas Häkelerfahrung haben, d.h. ich erkläre die Technik, aber nicht, wie man zbsp. eine Luftmasche häkelt.

Wenn ihr grundsätzlich eine Einführung in das Häkeln von Puppenperücken benötigt, könnt ihr euch mein YouTube-Tutorial zum Häkeln von Flauschperücken anschauen.

 

Du benötigst:

 

• Mohairtressen (gibt's bei etsy - für eine 40cm Puppe brauchst du ca. 4m) 

• gleichfarbiges Mohairgarn (ca. 30 g)

• eine feine Häkelnadel (Gr. 2 oder kleiner) - keine Sorge, durch das Einhäkeln der Tresse

  werden die Maschen viel größer als normalerweise, wenn man mit einer so feinen

  Nadel häkelt. Das Häkeln dauert also nicht ewig - mit zwei, drei Stunden musst du 

  allerdings schon rechnen.

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Loveboat - Kleider

Kaum zurück aus unserem karibischen Urlaub auf Fehmarn mit Sonne satt, blauem Himmel und nicht ganz so blauer Ostsee, fiel mir gleich der wunderschön sommerliche Loveboat-Stoff in die Hand, der seit einigen Wochen auf meinem Nähtisch liegt.

 

Normalerweise nehme ich immer einen halben Meter, wenn ich Stoffe für Puppenkleider einkaufe, aber weil mir dieser tolle Baumwollstoff so gut gefiel, wollte ich daraus passend zum Puppenkleid ein identisches Kleid für meine Tochter nähen. Gekauft habe ich deshalb diesmal 1,5 meter, und zwar hier.

 

Den Schnitt für das Kleid für meine Tochter habe ich fauler Weise ebenfalls einfach eingekauft - auf Dawanda bei Mariele, es ist das Modell Lillian. 

Der Schnitt fällt meiner Meinung nach eher großzügig aus, die Passform ist aber wunderbar und das Ebook rundum empfehlenswert.

Ich habe es erst in Gr. 128 aus einem anderen Stoff genäht, mich für das Loveboat-Kleid dann für Gr. 122 entschieden und es passt immer noch reichlich.

 

Für das Puppenkleid habe ich das kleinste enthaltene Schnittmuster (Gr. 80) bei 50% ausgedruckt, also halb so groß wie vorgegeben. Dann habe ich an den Seitennähten jeweils 0,5cm weggenommen und an das obere Vorder- und Rückenteil unten 1,5cm angefügt (und am unteren Vorder- und Rückenteil oben 1,5cm weggenommen). Fertig war der Schnitt für eine 40cm große Puppe. 

 

Für den Brustabsatz und den Saum habe ich Pompomband (auch: Bommelband) in zwei Stärken verwendet.

Ich habe vor einiger Zeit einen großen Bestand an Pompombändern für einen Schnäppchenpreis (5m für 1€) ergattert. Und weil es so günstig war, habe ich es gleich in so ziemlich allen Farben des Regenbogens gekauft. Nun bin ich bis an mein Lebensende mit Pompomband versorgt und wahrscheinlich werden alle zukünftigen Puppenoutfits die eine oder andere Bommel irgendwo haben, bis sie mir aus den Ohren heraus kommen - aber so weit ist es noch lange nicht (:

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